
Entsiegelungsprogramm „Grün statt Grau“ gestartet
Am 1. April startet das Entsiegelungsprogramm „Grün statt Grau“ der Stadt Meppen. Ziel ist es, versiegelte Flächen gezielt zurückzubauen, um die Versickerung von Regenwasser zu ermöglichen, das Stadtklima zu verbessern und neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu schaffen. Es gibt vier Aktionsschwerpunkte.
von Stadt Meppen Quelle Stadt Meppen erschienen am 02.04.2026
Das Programm „Grün statt Grau“ umfasst vier zentrale Aktionsschwerpunkte:
- Wettbewerb „Entsiegelungsheld*in“: Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sind aufgerufen, ihre befestigten Flächen zu überprüfen und kreative Ideen zur Entsiegelung und Begrünung einzureichen.
- Förderung von Flächenentsiegelung im privaten Bereich: Die Entsiegelung von Flächen auf Privatgrundstücken wird finanziell unterstützt.
- Die Stadt Meppen analysiert das Entsiegelungspotenzial öffentlicher Flächen und plant, erste Maßnahmen unmittelbar umzusetzen.
- Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb „abpflastern“.
Im Rahmen des dritten Aktionsschwerpunkts hat die Stadt Meppen bereits mit der Umsetzung der ersten Maßnahme begonnen: Hinter der Arenbergischen Rentei wird eine rund 72 m2 große Fläche entsiegelt. „Mit dem Entsiegelungsprogramm leisten wir einen konkreten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in unserer Stadt und möchten zugleich die Bürger für ein nachhaltiges und klimagerechtes Leben und Wohnen sensibilisieren“, so Bürgermeister Helmut Knurbein. Ausgangspunkt ist ein Antrag der Bündnis 90/Die Grünen-Stadtratsfraktion aus dem vergangenen Jahr, der eine Aktion zur Entsiegelung und Begrünung öffentlicher und privater Flächen vorsieht und vom Stadtrat einstimmig beschlossen wurde.
Weitere Informationen zu den einzelnen Bestandteilen des Entsiegelungsprogramms sind auf der Website der Stadt Meppen unter www.meppen.de/entsiegelungsheldin zu finden.









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