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Auf der Messe IPM ausgezeichnet

Belgisches Projekt gewinnt Green Cities Europe Award

Im Rahmen der IPM ESSEN wurde der renommierte „Green Cities Europe Award 2025“ verliehen. Der europäische Wettbewerb zeichnet herausragende urbane Projekte aus, die Grünanlagen innovativ nutzen, um das Wohlergehen in Städten zu steigern. In einem hochkarätigen Finale sicherte sich Belgien den ersten Platz, gefolgt von Frankreich und Polen.

von IPM/Redaktion Quelle IPM erschienen am 30.01.2026
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Glückliche Gesichter bei der Verleihung des Green Cities Awards: Tim Van Hulle (v. l.) überreicht als Präsident der European Nurserystock Association (ENA) die Auszeichnung an Jeroen Pasmans von der Stadt Antwerpen. Mit im Bild sind Willy De Decker, Mieke Nagels, Kristof Van Hoomissen und Mateusz Milczynski.
Glückliche Gesichter bei der Verleihung des Green Cities Awards: Tim Van Hulle (v. l.) überreicht als Präsident der European Nurserystock Association (ENA) die Auszeichnung an Jeroen Pasmans von der Stadt Antwerpen. Mit im Bild sind Willy De Decker, Mieke Nagels, Kristof Van Hoomissen und Mateusz Milczynski. © Tjards Wendebourg

Der Green Cities Europe Award rückt Projekte in den Fokus, die den positiven Einfluss von Pflanzen auf das Stadtklima, die Biodiversität und den sozialen Zusammenhalt maximieren.

1. Platz: Belgien – „The Green Connector“, AntwerpenDas Siegerprojekt aus Belgien beeindruckte die Jury durch seine ganzheitliche Lösung für eine hochverdichtete urbane Zone. „The Green Connector“ transformiert eine ehemals graue Infrastrukturfläche in eine grüne Lunge, die als natürlicher Filter für Luftschadstoffe fungiert und gleichzeitig die lokale Biodiversität massiv fördert. Durch ein intelligentes Wassermanagement ist das Areal zudem bestens gegen Starkregenereignisse gewappnet.

2. Platz: Frankreich – „L’Îlot Vert“, LyonSilber ging nach Frankreich für ein Projekt, das die Revitalisierung eines vernachlässigten Stadtviertels zum Ziel hatte. „L’Îlot Vert“ kombiniert vertikale Begrünung mit großzügigen, schattenspendenden Baumpflanzungen, um den Urban-Heat-Island-Effekt spürbar zu reduzieren. Besonders gelobt wurde die Einbindung der Anwohner in die Gestaltung der Flächen.

Silber ging nach Lyon/F für ein Projekt, das die Revitalisierung eines vernachlässigten Stadtviertels zum Ziel hatte.
Silber ging nach Lyon/F für ein Projekt, das die Revitalisierung eines vernachlässigten Stadtviertels zum Ziel hatte. © Schuchrat Kurbanov/Messe Essen

3. Platz: Polen – „Forest in the City“, KrakauDen dritten Platz belegte Polen mit dem Projekt „Forest in the City“. Hier wurde mitten im Stadtzentrum ein naturnahes Waldökosystem nachempfunden, das nicht nur als Erholungsraum dient, sondern auch wertvollen Lebensraum für heimische Tierarten bietet. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie urbane Forstwirtschaft zur CO2-Bindung in Metropolen beitragen kann.

Den dritten Platz belegte Krakau/PL mit dem Projekt „Forest in the City“.
Den dritten Platz belegte Krakau/PL mit dem Projekt „Forest in the City“. © Schuchrat Kurbanov/Messe Essen

„Die diesjährigen Gewinner zeigen eindrucksvoll, dass Grün kein ‚Nice-to-have‘, sondern eine unverzichtbare Infrastruktur für lebenswerte Städte ist“, so die Jurybegründung. Der Award unterstreicht die wachsende Bedeutung der grünen Branche für die Bewältigung der Klimafolgen in Europa.

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