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Schneepflug-Weltmeisterschaft in Chambéry/F

Der beste Schneepflugfahrer kommt aus Slowenien

Bojan Križman aus Slowenien ist der beste Schneepflugfahrer der Welt. Die 5. Weltmeisterschaft im Schneepflugfahren fand am 12. März 2026 auf dem Messegelände Savoiexpo in der Alpenstadt Chambéry/F statt. Eins der deutschen Teams schaffte es ins Finale.

von Redaktion erschienen am 16.03.2026
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Parcours der deutschen Schneepflugmeisterschaft
Parcours der deutschen Schneepflugmeisterschaft © © Daimler Truck AG

Auf Platz zwei kam das Team aus Frankreich um Fahrer Loic Bonzi. Den dritten Platz belegte Fahrer Stanislaw Kasperek aus Polen.

Alle vier Jahre richtet die Internationale Weltstraßenorganisation „PIARC – World Road Association“ eine Weltmeisterschaft im Schneepflugfahren aus, dieses Jahr im Rahmen des Weltkongresses für Winterdienst in Chambéry. Es nahmen 36 Fahrer-Teams aus 12 Ländern teil, darunter aus Andorra, Deutschland, Frankreich, Kanada, Kasachstan, Korea, Österreich, Polen, der Schweiz, Slowenien, Ungarn und der Türkei. Alle Teams hatten sich zuvor auf nationaler Ebene für die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Frankreich qualifiziert.

Für das Team Deutschland gingen an den Start:

  • die Deutschen Vizemeister Mark Bell und Ron Hammer von der Straßenmeisterei Bingen (Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz).
  • aus den Reihen der Autobahngesellschaft Matthias Rudolph und sein Co-Pilot Luca Assenmacher
  • Michael Wilhelmi und Lukas Kiesner von der Straßenmeisterei Oberweyer (Hessen Mobil)
  • Anne Carin Kuhne von der Straßenmeisterei Friedberg und Petra Iffland von der Straßenmeisterei Gudensberg (beide Hessen Mobil).

Das Team aus Oberweyer kam bei der WM auf Platz 6, die Fahrer aus Bingen belegten Platz 18, während Petra Iffland und Anne Carin Kuhne auf Rang 33 kamen.

Austgeführt wurde der Wettbewerb mit baugleichen Unimogs vom Typ U530 mit langem Radstand sowie mit Lkw vom Typ Renault C460 mit Streugerät und Schneepflug. Zwei unterschiedliche Geschicklichkeitsstrecken waren zu absolvieren – insgesamt 18 Disziplinen mit 25 Wertungsprüfungen, die realen Situationen im Arbeitsalltag nachempfunden sind. Nach den Qualifikationsrennen traten die 12 weltbesten Teams schließlich im Finale gegeneinander an und kämpften um den Meistertitel.

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